Drei wichtigen Dinge, die Sie beim Kauf eines Elektroautos bedenken müssen

Obwohl elektrisches Fahren immer beliebter wird, gibt es immer noch viele Menschen, die nicht wissen, wie sie die Umstellung auf sauberes, elektrisches Fahren bewerkstelligen sollen. Wenn man über Jahre hinweg daran gewöhnt ist, ein diesel- oder benzinbetriebenes Auto zu fahren, kann der Wechsel auf ein Elektroauto schwer fallen. Doch es besteht wirklich kein Grund zur Sorge. Wir haben die drei wichtigsten Punkte aufgelistet, die Sie im Hinterkopf behalten sollten, wenn Sie über den Umstieg auf Elektromobilität nachdenken.

Three things to think about when buying an EV

Die Art des Elektroautos

Es ist großartig, dass immer mehr Automobilhersteller in Elektromobilität investieren und somit Autofahrern den Umstieg auf elektrisches Fahren erleichtern. Heute gibt es bereits über 65 elektrische Modelle – sowohl vollständig elektrische als auch Hybrid-Modelle – auf dem Markt und es werden noch weitere dazukommen.

Der erste Punkt, den Sie beachten müssen, wenn Sie über den Kauf eines Elektroautos nachdenken, ist das Auto selbst sowie dessen technische Ausstattung. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten von Elektroautos:

  • Akku-Elektrofahrzeug (Battery Electric Vehicle – BEV): Dieser Typ fährt rein elektrisch

  • Plug-in-Hybridfahrzeug (Plug-in Hybrid Electric Vehicle – PHEV): Dieser Typ verfügt über einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor

  • Hybridfahrzeug (Hybrid Electric Vehicle – HEV): Dieser Typ verfügt ebenfalls über einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor, kann aber an einer Ladestation nicht elektrisch aufgeladen werden

  • Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite (Extended-Range Electric Vehicle – E-REV): Dieser Typ verfügt auch über einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor, verwendet jedoch normalerweise nur den Elektromotor

Die Entfernung in Kilometern, welche die verschiedenen Elektroautotypen zurücklegen können, variiert je nach Größe der Batterie und kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Beispielsweise wird die Batterie schneller entladen, wenn man längere Zeit mit aktivierter Klimaanlage bergauf fährt, als wenn man mit mäßiger Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt. Achten Sie auf die durchschnittlich pro Tag zurückgelegte Entfernung, um herauszufinden, wie viele Kilometer Sie fahren können müssen. Die durchschnittliche tägliche Pendeldistanz beträgt ungefähr 40-80 Kilometer, weswegen sich alle vollelektrischen Fahrzeuge und viele PHEV-Modelle perfekt dafür eignen, die tägliche Fahrstrecke möglichst umweltfreundlich

Aufladen des Elektroautos

Abgesehen von der Art und Reichweite Ihres bevorzugten Elektroautos gibt es einen weiteren Faktor, der nicht vernachlässigt werden sollte: das Aufladen. Unsere Community von Elektroautofahrern hat angemerkt, dass es eine gewisse Zeit dauert, sich an diese neue Art des Tankens zu gewöhnen – doch die Umstellung ist gar nicht so schwer. Sie können Ihr Elektroauto an drei Orten aufladen: zu Hause, im Büro und auf der Straße. Die Dauer bis zur vollständigen Aufladung Ihres Elektroautos hängt – neben anderen externen Faktoren – vor allem von der Leistung der Ladestation und der Größe der Autobatterie ab. Je größer die Batterie und je geringer die Leistung der Ladestation, desto länger dauert es, Ihr Elektroauto wieder voll aufzuladen. Um sicherzustellen, dass Sie Ihr Haus immer mit einem vollen Akku verlassen, empfehlen wir Ihnen, eine Ladestation an Ihrem Haus zu installieren.

Falls Sie Ihr Elektroauto unterwegs aufladen müssen, können Sie jederzeit öffentliche Ladestationen nutzen. Entlang der Autobahn gibt es auch Schnellladestationen, mit denen Sie Ihr Elektroauto innerhalb von 30 Minuten bis zu 80 % aufladen können. Dabei können Sie sich entspannt zurücklehnen und eine Tasse Kaffee genießen. Mit der NewMotion-Ladekarte und -App können Sie bereits über 64.000 Ladestationen in 25 Ländern nutzen.

Gesamtbetriebskosten

Derzeit sind die Anschaffungskosten für ein Elektroauto höher als bei einem herkömmlichen Auto mit Diesel- oder Benzinantrieb. Sie sollten sich davon jedoch nicht abhalten lassen. Durch verschiedene Zuschüsse und Steuererleichterungen sowie niedrigere Treibstoff-, Versicherungs- und Wartungskosten sparen Sie mit einem Elektroauto auf lange Sicht Geld.

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Nehmen wir den Honda Civic (Benzin) und den Nissan Leaf (100 % elektrisch) als Beispiele. Für 100 Kilometer benötigt ein Honda Civic mit Benzinmotor 7,5 Liter Kraftstoff. Die damit verbundenen Kosten belaufen sich auf etwa 12 €. Der zuverlässige Nissan Leaf benötigt für 100 km Fahrt 15 kWh, wofür Sie rund 3 € bezahlen. Das ist ein Viertel!

Daneben gibt es jede Menge Zuschüsse und Steuervergünstigungen in den verschiedenen Ländern, was den Umstieg auf Elektromobilität für jedermann noch weiter vereinfacht. Also, worauf warten Sie noch?

Diese drei Punkte helfen Ihnen hoffentlich dabei, Ihr perfektes Elektroauto zu wählen. Sie haben bereits ein Fahrzeug ins Auge gefasst, das Sie gerne vor Ihrem Haus aufladen sehen würden?

Prufen Sie, welche Ladestation ze Ihrem Elektroauto passt!