5 Gründe, warum Elektrofahrzeuge die Zukunft für Fuhrparks sind

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Laut  Statista  gab es im Jahr 2013 nur rund 7,000 Elektroautos in Deutschland. Im Jahr 2017 ist diese Zahl auf über 53.000 gestiegen. Dieser signifikante Anstieg ist eine Kombination aus einer steigenden Nachfrage, einer Erweiterung des Angebots und der zunehmenden Vielfalt an attraktiven Anreizen, die Unternehmen dazu veranlassen, umweltfreundliche Fahrzeuge als Option für ihren Fuhrpark einzusetzen.  Im Jahr 2018 ist ein Elektrofuhrpark  für jedes Unternehmen rentabel – und es gibt einige gute Gründe, warum eine strategische Umstellung auf Elektroautos die bestmögliche Zukunftsvision darstellen könnte.  Statista

 Im Jahr 2018 ist ein Elektrofuhrpark

Eine spürbare Auswirkung auf die Umwelt

Herkömmliche Autos wirken sich durch den Kraftstoffverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen negativ auf die Umwelt aus und führen zu Luftverschmutzung. Diese Emissionen werden weithin als Auslöser für die globale Erwärmung angesehen. Gesetze, wie das Klimaschutzgesetz 2008, wurden eingeführt, um dies unter Kontrolle zu bringen. Hybridfahrzeuge verursachen bereits deutlich weniger Emissionen. Keinerlei Emissionen produzieren jedoch nur  Elektrofahrzeuge. Das Klimaschutzgesetz von 2008 verpflichtet Deutschland, seine Emissionen bis 2050 um mindestens 55% des Wertes von 1990 ( BMU , 2017) zu senken. Darüber hinaus hat die Regierung im vergangenen Jahr dieses Ziel durch die Diskussion über eine mögliche Null-Emissions-Verpflichtung bis zum Ende des 21. Jahrhunderts weiter eingeschränkt. Da Elektroautos eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 40%  (engl. Seite) ermöglichen, spielen sie zweifellos eine große Rolle, wenn es darum geht, Deutschland bei der Erreichung dieses Ziels zu unterstützen –  und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt in ihrer Gesamtheit zu verringern .

Soziale Unternehmensverantwortung (CSR)

Für Unternehmen, die ihre soziale Unternehmensverantwortung aufzeigen möchten, gibt es keine Alternative zu den Hürden, die ein Fuhrpark mit Treibstoffverbrennung mit sich bringt. CSR bedeutet, dass Organisationen die Möglichkeit haben, Verantwortung für die negativen Auswirkungen des Unternehmens auf Stakeholder und Gemeinschaften zu übernehmen und diese bei Bedarf zu ändern. Die Umstellung auf einen Elektrofuhrpark ist ein klarer positiver Schritt im Bereich CSR, der dazu beitragen kann, die Markenwerte zu stärken und einen Wettbewerbsvorteil in zunehmend überfüllten Märkten zu schaffen.

Eine besser unterstützende Infrastruktur

Vor fünf Jahren stellte ein Mangel an  Lademöglichkeiten für Elektroautos  ein Problem dar. Für viele Unternehmen war dies ein Hindernis für den Einstieg in den Elektroautomarkt. Doch heute sind immer mehr Ladestationen für Elektroautos verfügbar. Es gibt über  8.500  ( Statista , 2018) öffentliche Ladestationen - und die Möglichkeiten für das Aufladen zu Hause oder die Installation von Ladestationen am Arbeitsplatz sind einfach, kostengünstig und  schnell zu verwalten. Außerdem hat die Regierung ein Budget von 300 Millionen Euro bis 2020 ( Share & Charge , 2017) zur Förderung von öffentlichen Ladestationen zugesagt, was zu einem noch umfassenderen Angebot für die Aufladung Ihres Autos führen wird.

Die Kostenvorteile eines Elektrofuhrparks

Mit der zunehmenden Verbreitung der Fakten über Elektroautos wird immer deutlicher, dass es erhebliche Kostenvorteile für Unternehmen gibt, die auf einen Elektrofuhrpark umsteigen. Beispielsweise sind staatliche Zuschüsse in Höhe von 4.000€ ( Autobild , 2018) zur Finanzierung eines Standard-Elektrofahrzeugs verfügbar - und bis zu 3.000€ ( Home and smart , 2017) für die Installation einer Ladestation (öffentlich zugänglich – für Privathaushalte gibt es bis dato noch keine Förderungen). Außerdem gibt es Steuererleichterungen sowie Einsparungen auf der Straße, was die Kraftstoffkosten betrifft. Das Fahren eines Elektroautos, im Gegensatz zu einem Benzinauto, wird auf rund 44€ pro 1.000 Kilometern ( Energieheld , 2018) geschätzt. Weitere Faktoren  sind die Einsparungen bei den Mautgebühren durch Befreiungen und Ermäßigungen sowie die Befreiungen von der Kfz-Steuer, die allesamt zur besserenFinanzierbarkeit eines Elektrofuhrparks beitragen.

Deutlich mehr Möglichkeiten

Von Innovatoren wie Tesla als einzige Wahl bei einem Umstieg auf grüne Autos sind wir auf eine viel breitere Palette von Alternativen umgestiegen. Inzwischen steigt die Zahl der kommenden Elektroautos von Jahr zu Jahr, da die großen Hersteller versuchen, in den Markt einzusteigen. Es wird prognostiziert, dass bis 2050 zwei Drittel aller Straßenfahrzeuge auf den Elektrofahrzeugmarkt entfallen, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass viele große Unternehmen im Wettbewerb stehen. Allein in diesem Jahr werden unter anderem BMW i3s, Rimac C_Two, Porsche Mission E, Nissans Leaf EV der zweiten Generation, Aston Martin RapidE und Nio ES8 vorgestellt. Diese Autos verbinden das Luxuriöse mit dem Alltäglichen, das Concept Car mit dem siebensitzigen Geländewagen. Im Zuge der Marktentwicklung bedeutet der Wettbewerb, dass es nicht nur eine größere Auswahl an Modellen, sondern auch an Preisen geben wird, was sowohl die Kaufoptionen als auch die Kosten für die Aufladung eines Elektrofahrzeugs betrifft.

Von der Markenwahrnehmung über die Betriebskosten bis hin zu den finanziellen Anreizen, die mit der Entscheidung zugunsten von Elektrofahrzeugen verbunden sind, gibt es heute viel mehr Möglichkeiten für Unternehmen, die auf einen Elektrofuhrpark umsteigen möchten. Die Aufrüstung der Auto-Infrastruktur auf eine emissionsfreie Infrastruktur ist heute nicht nur finanziell und im Sinne von CSR sinnvoll, sondern auch eine  gute Option für die Zukunftssicherung des Unternehmens.